My Dawonia
Rund ums Wohnen
10. Dezember 2019

Andere Länder, andere Sitten – so wird Weihnachten in anderen Ländern gefeiert

Buon Natale!
In Italien beginnen die Weihnachtsfeierlichkeiten in der Heiligen Nacht. Die Familien gehen gemeinsam in die Mitternachtsmette und sitzen anschließend noch zusammen. Am Weihnachtstag selbst gibt es dann ein großen Familienessen – meist mit Fasan, Panettone und Spumante. Geschenke gibt es in Italien gleich an mehreren Festtagen: Am 13. Dezember bringt Santa Lucia Leckereien.  Nach neuerer Tradition liegen die Gaben von Gesù Bambino am Weihnachtsmorgen neben der Krippe und in der Nacht auf den Dreikönigstag werden dann die Stiefel befüllt. Dieses Mal von Befana, einer gütigen Hexe, die ursprünglich an Weihnachten die Geschenke brachte. Wer allerdings nicht brav war, bekommt von ihr nur „Kohle“ (aus Zucker).

Merry Christmas!
In England gibt es eine wunderbare Tradition – nämlich das Tragen von Weihnachtspullovern:
Egal, wie alt man ist, in der Weihnachtszeit trägt man Pullis, die Rentiere, Tannenbäume und Weihnachtsmänner zeigen. Schief angeschaut wird damit niemand. Im Gegenteil. Es gibt sogar einen „Christmas Jumper Day“! An dem Tag werden Spenden für Not leidende Kinder gesammelt und passend dazu zeigen die Engländer mit den bunten Pullovern ihre verrückte Seite. Die Engländer lieben auch die Art, wie in Deutschland Weihnachten gefeiert wird. Deshalb gibt es hier oft die klassische Bratwurst – Glühwein und Lebkuchen dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Statt wie bei uns am Heiligen Abend, gibt es bei den Engländern erst am Vormittag des ersten Weihnachtsfeiertags Geschenke. Früher hat man in England am zweiten Weihnachtsfeiertag die Spendendosen in der Kirche geöffnet und Geld an Bedürftige verteilt. Ebenso konnten sich die Lehrlinge ihren Weihnachtsbonus abholen. Bis heute ist es in England deshalb Brauch, zum Beispiel dem Postboten Trinkgeld zu geben. Der Tag nennt sich deshalb „Boxing Day“, also „Geschenkschachtel-Tag“.

God jul!
Und noch ein etwas schräger Weihnachtsbrauch aus Norwegen: Hier verstecken die Leute nämlich ihre Besen. Dieser Brauch wurde schon vor Jahrhunderten geboren, als die Menschen glaubten, dass Hexen und böse Geister am Heiligen Abend nach Besen suchten, um auf ihnen zu reiten. Bis heute verstecken viele Norweger ihre Besen noch immer am sichersten Ort im Haus, damit sie nicht abhandenkommen.

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