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Pressemitteilung
8. Oktober 2026

Internationaler GRESB-Benchmark bestätigt erfolgreiche Nachhaltigkeitsstrategie der Dawonia

München, 8. Oktober 2026 – Die Dawonia hat im Nachhaltigkeitsbenchmark GRESB 2025 erneut den Green-Star-Status erreicht. Bewertet wurden das gesamte Bestandsportfolio in der Kategorie „Standing Investments“ sowie die Projektentwicklungen in der Kategorie „Development“. Damit bestätigt die Dawonia ihre kontinuierliche Weiterentwicklung.

Die Dawonia verfolgt einen langfristigen Klimafahrplan für ihr Immobilienportfolio. Dazu gehören insbesondere die energetische Modernisierung des Bestands, die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung, der Ausbau erneuerbarer Energien, eine lebenszyklusorientierte Planung sowie ein kontinuierlich verbessertes Daten- und Risikomanagement. Die Fortschritte werden jährlich überprüft und im Rahmen der Nachhaltigkeitsberichterstattung transparent dargestellt.

„Die diesjährigen GRESB-Ergebnisse bestätigen uns, dass wir mit unseren Bemühungen in den Bereichen Umwelt, Soziales und verantwortungsvolle Unternehmensführung sowie der Weiterentwicklung unseres Portfolios auf dem richtigen Weg sind. Entscheidend ist für uns nicht allein das Rating, sondern die konsequente Umsetzung konkreter Maßnahmen. GRESB macht Fortschritte messbar und zeigt zugleich, wo wir weiter handeln müssen“, sagt Sebastian Gefeller, COO der Dawonia.

GRESB entwickelt sich zunehmend von der Bewertung von Managementstrukturen hin zu einem stärker performanceorientierten Benchmark. Im Fokus stehen messbare Fortschritte bei Energieverbrauch, Treibhausgasemissionen, Wasser und Abfall, die Widerstandsfähigkeit gegenüber Klimarisiken sowie die Nachhaltigkeitsqualität von Gebäuden. Für die Dawonia bedeutet dies, die Datenqualität und die tatsächliche Leistung ihres gesamten Portfolios jährlich weiter zu verbessern. Angesichts der Größe und Vielfalt des Bestands ist dies ein hoher Anspruch – auf dem Weg zur angestrebten Klimaneutralität jedoch unumgänglich.

Positiv in die GRESB-Bewertung floss auch die DGNB-Zertifizierung der seriellen energetischen Modernisierung in der Militscher Straße und Schweidnitzer Straße in Nürnberg ein. Das Projekt erhielt als erstes serielles Sanierungsprojekt in Deutschland eine DGNB-Zertifizierung in Silber.

Zugleich stärkt die Dawonia die lebenszyklusorientierte Planung. Für Neubauprojekte und ausgewählte umfassende Modernisierungen werden Ökobilanzen nach DIN EN 15978 und den Bilanzierungsregeln des Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude erstellt. Dabei werden die Treibhausgasemissionen eines Gebäudes über seinen gesamten Lebenszyklus betrachtet – einschließlich der Emissionen aus Herstellung, Nutzung und Entsorgung der Baustoffe. Dieses Thema gewinnt auch innerhalb des GRESB-Standards deutlich an Bedeutung.

Weiterentwickelt wurde zudem das ESG-Risikomanagement. Die Dawonia analysiert physische Klimarisiken wie Hitze, Starkregen, Hochwasser, Hagel und Schneelast systematisch auf Portfolio- und Standortebene und bezieht die Ergebnisse in ihre Risikobewertung ein. Damit können mögliche Auswirkungen des Klimawandels frühzeitig erkannt und bei Investitions- und Modernisierungsentscheidungen berücksichtigt werden.

Auch die Wassereffizienz rückt stärker in den Fokus. Heiße und trockene Sommer verdeutlichen, dass ein verantwortungsvoller Umgang mit Wasser für Immobilienportfolios langfristig an Bedeutung gewinnt. Die Dawonia berücksichtigt entsprechende Anforderungen unter anderem in ihren Planungsgrundlagen, bei technischen Gebäudeanalysen und im Portfoliomanagement.

„GRESB ist für uns ein anspruchsvolles Steuerungsinstrument, das sich jedes Jahr weiterentwickelt. Der Benchmark verbindet belastbare Daten mit dem Vergleich innerhalb der Immobilienwirtschaft und lenkt den Blick zunehmend auf die tatsächlich erzielte Performance. Das unterstützt uns dabei, Verbesserungen bei Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Risikomanagement systematisch im gesamten Portfolio zu verankern“, erklärt Cornelia Reimoser, Abteilungsleiterin Nachhaltigkeitsmanagement/ESG bei der Dawonia.